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Die Macht der Katholischen Kirche
Nach dem Fall des Weströmischen Reichs wurde bald Frankenreich unter Chlodwig zur politischen und militärischen Stütze der katholischen Kirche. Die Franken Könige errichteten und festigten den Kirchenstaat, während der Papst sie im Gegenzug zu Kaisern über alle Christen ernannte.
Das Mittelalter war geprägt vom Streben nach einer einheitlichen religiösen und politischen Kultur. Im Laufe des Frühmittelalters konnte die römisch-katholische Kirche ihren Einfluss über ganz Europa ausdehen und erreichte damit den Höhepunkt ihrer Macht.
Dennoch war die Zeit auch von vielen Krise geprägt, da die katholische Kirche ihren Machtanspruch gegen die christlichen Oberhäupter aus Byzanz* und sogar die Kaiser des Heiligen Römischen Reichs behaupten musste.
*Byzanz = Ostrom, der davor Konstantinopel hieß